Täglich Nadja

Das sind nur Kleinigkeiten

Machen wir Dinge im Detail gut? Wenn du um dich schaust, wie sieht es bei dir zu Hause aus?

Wenn du deinen Staub saugst, bist du genau oder lässt du die Ecken sein oder wischst es noch unter den Schrank?

Ich musste heute Vormittag grinsen als ich das hörte. Zuerst ging es um Perfektionismus. Da dachte ich mir so, ja das bin ich überhaupt nicht. 

Perfektionismus hat auch viel mit Angst zu tun. Man hat Angst vor Reaktionen, also lieber noch länger an dem Projekt arbeiten, noch länger den Flyer umgestalten, den nächsten Newsletter geht nicht raus, weil er einfach immer noch nicht Perfekt ist usw

Hhmmm nein also das kenne ich weniger. Aber das mit dem Detail fand ich interessant. 

Man nahm als Beispiel Michelangelo. Von ihm stammen einige phantastische Meisterwerke, die niemals vergehen werden.

Wie erschafft man eine solche Perfektion und dauerhafte Schönheit?

Aus seinem Leben:


Er war gerade dabei, eines seiner Standbilder zu vollenden, als ein Freund ihn besuchte. 

Ein paar Tage später kam der Freund wieder vorbei und meinte: „An dieser Skulptur hast du seit meinem letzten Besuch wohl nicht besonders viel gearbeitet“. 

Michelangelo erwiderte kühl: „Nun, ich habe hier etwas verbessert, dort etwas poliert, ich habe einige Bereiche geglättet und diesen Muskel stärker herausgearbeitet. Ich habe den Lippen mehr Ausdruck verliehen und dem Bein mehr Energie“

Sein Freund meinte: „Na ja, weißt du, das sind doch bloß Kleinigkeiten.“ Und Michelangelo gab zurück: „Kleinigkeiten gereichen zur Vollkommenheit, aber Vollkommenheit ist keine Kleinigkeit.“ 

Oh wow…peng das sitzt oder?

Das ist eine wichtige Lektion, denn wie oft lassen wir die Details außer Acht, weil wir denken, das merkt schon keiner?

Da könnte ich mich wirklich verbessern. Bei den Pflanzen sofort die gelben Blätter wegnehmen, die Küche bis ins Detail aufräumen, die Jacken bei der Garderobe alle gleich hinhängen…..dann die Website im Detail fertig stellen, die Texte anpassen….oh das hört nicht auf….

Da sind wir wieder bei, → weniger ist mehr. Dann würde uns dies auch viel einfacher fallen. Wir würden uns länger und intensiver mit etwas beschäftigen. 

Natürlich geht es nicht darum, dass wir nun die Fehler suchen und uns auch noch darüber ärgern werden. 

Nein, nein…….Es geht nur darum, dass wir uns unsere Gedanken und Handlungen bewusst sind. 

Echte Perfektion lässt sich wohl kaum erreichen, doch wenn wir uns um die Kleinigkeiten kümmern, wird sich die Qualität unserer Arbeit verbessern und wir werden mit Sicherheit entsprechend belohnt…oder was meinst du?
Bis morgen wieder, Grüassli Nadja

Bleib täglich dran in meinem Jahresplan.

Die Geschichte mit Michelangelo habe ich bei Bob Proctor gehört.

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